Hauptschulabschluss Erfolgreich in einen neuen Lebensabschnitt - Dahmelandschule

Jill Müller und Julina Misch (v.l.) freuen sich über ihren Abschluss. Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen

Es war ein schöner Moment am Mittwoch in der Dahmelandschule in Königs Wusterhausen, als alle 13 Schüler der 10. Klasse nach einer feierlichen Zeugnisausgabe ihr Abschlusszeugnis in der Hand hielten. War es doch der letzte Schultag – ein Lebensabschnitt ging somit zu Ende. Die Dahmelandschule ist eine Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt „Lernen“.

Besonders stolz waren Jill Müller und Julina Misch. Sie haben den Hauptschulabschluss (Berufsbildungsreife) erreicht. Das bedeutet, dass sie mit ihrem Zeugnis ohne Berufsvorbereitungsjahr gleich in eine Ausbildung einsteigen können.

Wunsch nach einem sozialen Beruf

„Solche tollen Abschlüsse hatten wir in den letzten Jahren nicht“, freut sich Schulleiter Lars Teichmann. Beide seien ehrgeizig und haben sich durch ihren Fleiß über einen langen Zeitraum ausgezeichnet.

Jill hat sich um eine Ausbildungsstelle in der Altenpflege beworben, die Unterzeichnung des Vertrages steht bevor. „Der Beruf ist sozial und bin ich gerne mit Menschen zusammen“, so die Motivation der 16-Jährigen. Vorbild ist ihre ältere Schwester, die in der Altenpflege arbeitet. „Von ihr weiß ich, was im Job verlangt wird und ich denke, es passt für mich“. Aber eigentlich strebt sie zwei Ziele an. Da ist erst einmal die Ausbildung zur Altenpflegerin – aber vielleicht klappt es ja später noch mit einer Ausbildung bei der Polizei. Mutter DajanaMüller ist zuversichtlich: „Für Jill ist es wichtig, selbstständig zu werden, ihr eigenes Leben zu leben und ihre Ziele zu erreichen.“

Julina macht trotz ihres guten Abschlusses ein Berufsvorbereitungsjahr, um dann für ihre Ausbildung noch besser vorbereitet zu sein. „Mein Wunsch ist, bei einem Juwelier in die Lehre zu gehen. Der Umgang mit Schmuck macht mir großen Spaß“, erklärt sie. Bei ihren Zukunftsplänen können beide voll auf die Unterstützung ihrer Familien hoffen.

Von Gerlinde Irmscher, MAZ

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