Tim und Maik (v.l.) machen aus Schlagsahne Butter, das kostet schon etwas Kraft.
Tim und Maik (v.l.) machen aus Schlagsahne Butter, das kostet schon etwas Kraft. Quelle: Gerlinde Irmscher
 
Königs Wusterhausen

Inzwischen zum 5. mal hatte „Agraraktiv“ zum Landeswettbewerb unter dem Motto „LAND-WIRT-SCHAF(F)T-RAUM“ Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen aufgerufen.

Die 9. Klasse der Dahmelandschule beteiligte sich am Wettbewerb und konnte sich über den 3. Preis freuen. Martina Finkel, Regionalbeauftragte von Agraraktiv kam am Donnerstag in die Schule, um den Preis zu überreichen. Sie lobte die Schüler für ihre Teilnahme und verrät, dass sie bei manchen Fragen auch schon mal gründlich überlegen musste. Neben der Urkunde gab es einen großen Korb regionaler Produkte, aus denen die Schüler ein Frühstück zubereiteten.

Martina Finkel (l.) überreicht die Urkunde an Denise Fröhlich.
Martina Finkel (l.) überreicht die Urkunde an Denise Fröhlich. Quelle: Gerlinde Irmscher

Hände waschen, Schürze anziehen und dann ging es ans Werk. Da wurde unter anderem Gemüse oder Obst geschnippelt, Käsespieße gemacht oder Platten mit Aufschnitt und Käse belegt, natürlich schön dekoriert. Maik und Tim stellten fest, dass es schon ein bisschen Körpereinsatz kostet, aus Schlagsahne Butter zu machen. Für die, die es süß mögen, rührte Bashir Erdbeeren unter den Joghurt. Denise Fröhlich, die in der Klasse Hauswirtschaft unterrichtet, freute sich über die Aktivitäten ihrer Schüler und nach nicht mal einer Stunde konnte das „Buffet“ eröffnet werden.

Alle helfen mit bei der Zubereitung des Frühstückes.
Alle helfen mit bei der Zubereitung des Frühstückes. Quelle: Gerlinde Irmscher

Wie schon in den vergangenen Jahren war die Resonanz auf den Wettbewerb groß. Mehr als 200 Schulklassen mit rund 4400 Schülerinnen und Schülern nahmen teil. Ihnen die „Grünen Berufe“, die moderne Landwirtschaft und den ländlichen Raum näher zu bringen, dazu bietet die Heimvolkshochschule am Seddiner See mit diesem Projekt eine Plattform. So galt es für die achten und neunten Klassen sich in dem Wettbewerb rund um die Grünen Berufe, mit Agrarpolitik, Pflanzenbau und der Tierhaltung auseinanderzusetzen. Dass die jeweils 20 Fragen nicht immer leicht zu beantworten waren, das können die Neunt-Klässler der Dahmelandschule bestätigen.

Von Gerlinde Irmscher
 
MAZ vom 20.06.2021

 
Jill Müller und Julina Misch (v.l.) freuen sich über ihren Abschluss.
Jill Müller und Julina Misch (v.l.) freuen sich über ihren Abschluss. Quelle: Gerlinde Irmscher
 
Königs Wusterhausen

Es war ein schöner Moment am Mittwoch in der Dahmelandschule in Königs Wusterhausen, als alle 13 Schüler der 10. Klasse nach einer feierlichen Zeugnisausgabe ihr Abschlusszeugnis in der Hand hielten. War es doch der letzte Schultag – ein Lebensabschnitt ging somit zu Ende. Die Dahmelandschule ist eine Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt „Lernen“.

Besonders stolz waren Jill Müller und Julina Misch. Sie haben den Hauptschulabschluss (Berufsbildungsreife) erreicht. Das bedeutet, dass sie mit ihrem Zeugnis ohne Berufsvorbereitungsjahr gleich in eine Ausbildung einsteigen können.

Wunsch nach einem sozialen Beruf

„Solche tollen Abschlüsse hatten wir in den letzten Jahren nicht“, freut sich Schulleiter Lars Teichmann. Beide seien ehrgeizig und haben sich durch ihren Fleiß über einen langen Zeitraum ausgezeichnet.

Jill hat sich um eine Ausbildungsstelle in der Altenpflege beworben, die Unterzeichnung des Vertrages steht bevor. „Der Beruf ist sozial und bin ich gerne mit Menschen zusammen“, so die Motivation der 16-Jährigen. Vorbild ist ihre ältere Schwester, die in der Altenpflege arbeitet. „Von ihr weiß ich, was im Job verlangt wird und ich denke, es passt für mich“. Aber eigentlich strebt sie zwei Ziele an. Da ist erst einmal die Ausbildung zur Altenpflegerin – aber vielleicht klappt es ja später noch mit einer Ausbildung bei der Polizei. Mutter Dajana Müller ist zuversichtlich: „Für Jill ist es wichtig, selbstständig zu werden, ihr eigenes Leben zu leben und ihre Ziele zu erreichen.“

Julina macht trotz ihres guten Abschlusses ein Berufsvorbereitungsjahr, um dann für ihre Ausbildung noch besser vorbereitet zu sein. „Mein Wunsch ist, bei einem Juwelier in die Lehre zu gehen. Der Umgang mit Schmuck macht mir großen Spaß“, erklärt sie. Bei ihren Zukunftsplänen können beide voll auf die Unterstützung ihrer Familien hoffen.

Von Gerlinde Irmscher

MAZ vom 26.06.2020


Artikel MAZ 22.07.2019

MAZ vom 22. Juli 2019


Voller Konzentration schnippelten Björn, Sascha und Ruwen das Obst für einen leckeren Obstsalat
Voller Konzentration schnippelten Björn, Sascha und Ruwen das Obst für einen leckeren Obstsalat Quelle: Gerlinde Irmscher (2)
 
Königs Wusterhausen

Unter dem Motto „Land-wirt-schaf(f)t-Raum“ rief Agraraktiv 2018 zum inzwischen dritten Wissenswettbewerb für die 8. und 9. Klassen des Landes Brandenburg auf. 20 Fragen rund um die grünen Berufe, Agrarpolitik, Pflanzenbau, Tierhaltung und Ernährung mussten im Klassenverband beantwortet werden. 61 Klassen beteiligten sich.

Frühstück aus regionalen Produkten

Über einen dritten Preis konnten sich die Mädchen und Jungen aus der 8. Klasse der Dahmelandschule in Königs Wusterhausen freuen. Am Dienstag kam Martina Finkel, Regionalmitarbeiterin von Agraraktiv in die Schule, um den Preis zu überreichen – ein Frühstück aus regionalen Produkten, das die Schüler unter ihrer Anleitung selbst zubereiteten.

Schürzen um und los

Doch bevor es ans Werk ging, lobte Martina Finkel die Achtklässler und verriet: „Da waren Fragen dabei, die hätte ich auf Anhieb nicht beantworten können“. Da man gemeinsam mit Denise Fröhlich, Lehrerin an der Schule und verantwortlich für dieses Projekt, die Fragen erarbeitet habe, sei es dann doch gar nicht so schwer gewesen, berichteten die Schüler und auch das es Spaß gemacht habe. Spaß gab es auch beim Zubereiten des Frühstücks. Händewaschen und Schürzen umbinden war angesagt und dann ging es auch schon los.

Schmackhafter Dip

Jean, John und Nils verfeinerten den Quark mit Milch, Lauchzwiebeln und Dill und schnell war ein schmackhafter Dip entstanden. Und für die, die es lieber süß mögen gab es Quark mit Erdbeeren. „Das macht ihr gut“, lobte Martina Finkel Arina, Leonie und Vivian, die gerade mit dem Butterrührgerät Schlagsahne in Butter verwandelten. Ein Teil davon kam in den Waffelteig, den sie später anrührten.

Am Ende steht das fertige Buffet

Da war dann noch das „Schnippelteam“. Björn, Sascha und Ruwen waren eifrig dabei, einen leckeren Obstsalat zu zaubern. Nach eineinhalb Stunden emsigen Treibens konnte Martina Finkel verkünden: „Das Buffet ist eröffnet“. Die Tische waren eingedeckt, Servietten gefaltet und Schüler ließen sich ihr Frühstück schmecken. „Da können wir echt stolz sein, was wir hergerichtet haben“, erklärte Björn mit einem Blick auf das fertige Buffet.

Von Gerlinde Irmscher 

MAZ vom 03.04.2019

 

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